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    Verschiedene Flachdach-Materialoptionen

    Wir lieben die Flexibilität eines Flachdachs für bestimmte Designeinschränkungen, aber sie haben einen gewissen Ruf für Leckagen und Reparaturen

    Natürlich sind Flachdächer nicht wirklich flach, haben jedoch eine sehr leichte Dachneigung zwischen 1/4 „bis 1/2“ pro Fuß. Gerade genug Steigung, um Wasser abzulassen, aber auch flach genug, um ein Problem zu sein, wenn es nicht richtig gebaut wird.

    Die gute Nachricht ist, dass es für Ihr Flachdach über die traditionellen Warmdach-Überdachungen hinaus Materialoptionen gibt, die die Zuverlässigkeit des Flachdaches erhöhen.

    Lassen Sie uns die am häufigsten für Ihr Zuhause verfügbaren Kategorien von Flachdachmaterialien betrachten:

    1. Einschichtiges Membrandach
    2. Modifiziertes Bitumendach
    3. Aufgebautes Dach (BUR)

    Einschichtiges Membrandach

    Das Membrandach ist die neueste Dachtechnologie und ist auch im kommerziellen Bau die erste Wahl. Technisch als elastomere oder plastomere Dachmembrane (abhängig vom Material) bekannt, gibt es einlagige Dächer in verschiedenen Ausführungen, darunter:

    • Neopren (Polychloropren):
    • EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer)
    • PVC (Polyvinylchlorid)
    • Platten aus chloriertem Polyethylen und chlorsulfoniertem Polyethylen
    • Polymermodifizierte Bitumen

    Von all diesen Membrantypen EPDM ist ein synthetischer Kautschuk das am häufigsten verwendete einlagige Membrandachmaterial sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Alles, was Sie wirklich zu Ihrem Dachunternehmer sagen müssen, ist, dass Sie ein EPDM-Gummidach wünschen.

    Diese Dächer werden als dünne Plattenmaterialien mit einer Dicke von 0,030 (30 mil) bis 0,060 Zoll (60 mil) Dicke installiert und in einer einzigen Schicht auf das Dach aufgebracht. Da sie aus synthetischem Kautschuk oder Polymer bestehen, sind sie flexibel und elastisch und sind in der Lage, Temperaturschwankungen und einige Aufprallarten besser zu handhaben als aufgebaute Dächer.

    Membrandächer werden auf verschiedene Arten angebracht. Sie können teilweise lose gelegt und mit River Rock Ballast niedergehalten werden (erfordert eine Dachkonstruktion, um das Gewicht zu tragen) oder vollständig auf dem Dachdeck haften. EPDM- und Neopren-Dachnähte werden mit Klebstoff befestigt und PVC-Dachnähte sind durch Wärme oder Lösungsmittel geschweißt.

     

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    Modifizierte Bitumenüberdachung

    Das modifizierte Bitumendeckel wurde in den 1960er Jahren als Ersatztechnologie für BUR oder als Überdachung entwickelt, wobei die bewährte Technologie von BUR verwendet wurde, aber auch polymerverstärkte Dachabnutzungsschichten oder Deckbleche hinzugefügt wurden.

    Diese Dächer können mit einer beliebigen Anzahl von Techniken installiert werden, die durch die spezifischen Anforderungen des Projekts und das angegebene Material bestimmt werden. Diese Installationsmethoden umfassen:

    • Heiß angewendet
    • Fackel angewendet
    • Kalt angewendet
    • Selbstklebend

    Das in der Deckschicht verwendete Polymer bietet eine verbesserte Elastizität und Flexibilität bei niedrigeren Temperaturen. Die am häufigsten verwendeten Polymere sind ataktisches Polypropylen (APP) und Styrolbutadienstyrol (SBS). SBS verleiht dem Bitumen eine gummiartige Eigenschaft.

    SBS-Deckblätter werden normalerweise mit Kaltkleber oder heißem Asphaltteer installiert. Thermoplastische APP-Platten hingegen werden im Brennerverfahren installiert.

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    Überdachung aufgebaut

    Der Großvater der Flachdächer ist vor etwa 120 Jahren das eingebaute Dach oder BUR. Die aufgebauten Dächer haben das Problem der niedrigen Dachneigung seit Ewigkeiten gelöst, eine Herausforderung, die Asphaltschindeln niemals bewältigen könnten.

    Aufgebaute Dächer werden mit mehreren Schichten eines speziellen Typs von Dachpappe montiert, der mit Asphalt imprägniert und in mit einem heißen Mopp aufgebrachtem Bitumen eingebettet ist.

    Das heiß aufgebrachte Asphalt- oder Kohlenteerpech verschmilzt mit dem mit Bitumen getränkten Dachfilz und bildet eine monolithische Dachhaut. Die Dachfilz- / Asphaltteer-Schichtung wird in überlappenden Schichten wiederholt, bis der Zusammenbau zwei bis vier Lagen dick ist.

    Auf die oberste Schicht aus heißem Teer wird normalerweise eine Verschleißoberfläche aus fein zerkleinertem Steingranulat aufgebracht, um die aufgebaute Dachbaugruppe vor UV-Licht und Witterungseinflüssen zu schützen.